Glossar
Outbound-Anruf
Ein Outbound-Anruf ist ein Anruf, den ein Unternehmen selbst auslöst; bei KI-Outbound führt ein Sprachassistent dieses Gespräch.
Auch: ausgehender Anruf, Outbound-Telefonie, KI-Outbound
Typische Fälle sind Terminerinnerungen, Rückrufe auf Anfragen, Statusmeldungen zu Aufträgen und die Qualifizierung von Interessenten. Ausgelöst wird der Anruf manuell, nach Zeitplan oder durch ein Ereignis in einem anderen System, zum Beispiel einen neuen Eintrag im CRM.
Rechtlich ist Outbound strenger geregelt als die Annahme von Anrufen. Werbeanrufe bei Verbrauchern setzen in Deutschland eine vorherige ausdrückliche Einwilligung voraus; bei Geschäftskunden reicht unter Umständen eine mutmaßliche Einwilligung (§ 7 UWG). Dazu kommt der Hinweis, dass eine KI spricht. Serviceanrufe an bestehende Kunden, etwa eine Terminerinnerung, sind anders zu beurteilen als Kaltakquise. Vor dem Start sollte deshalb feststehen, wen der Assistent anrufen darf und auf welcher Grundlage.
Bei Call0
Call0 unterstützt eingehende und freigegebene ausgehende Anrufe.
Quelle: § 7 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)
Dieser Eintrag erklärt den Grundsatz und ist keine Rechtsberatung. Für deinen Fall gilt der Gesetzestext und der Rat einer Fachperson.
Verwandte Begriffe: KI-Kennzeichnungspflicht · Anrufaufzeichnung und Einwilligung · CRM-Integration · Webhook
Stand: 6. Oktober 2026